Ein großer Milchviehbetrieb auf Fünen entschied sich für einen 2x32 DairyMaster Swing Over Melkstand aufgrund seiner robusten Bauweise und hohen Kapazität. Das System ist mit der DairyMaster ClusterCleanse-Technologie ausgestattet, die die Melkzeuge zwischen jeder Kuh spült und desinfiziert.
„Die Kapazität ist sehr hoch, und die Anlage ist äußerst robust, was sie ideal für lange Melkzeiten macht“, sagt Milchviehhalter Christian Stenskrog von Grambogård bei Tommerup auf Fünen. Der 2x32 DairyMaster Swing Over Melkstand wurde im Dezember 2015 in Betrieb genommen.
Das ClusterCleanse-System spült und desinfiziert die Melkzeuge automatisch zwischen den Kühen und trägt so zu einer hohen Hygiene und einem geringeren Infektionsrisiko bei.
Christian Stenskrog investierte in den neuen Melkstand im Vorfeld einer größeren Bestandserweiterung. Damals hatte der Betrieb rund 300 Kühe. Heute umfasst die Herde etwa 500 Kühe, mit dem Ziel, nach Abschluss der Erweiterung auf 550 Kühe zu wachsen.

Melkstand statt Roboter – eine bewusste Entscheidung
„Vor der Erweiterung haben wir mit Melkrobotern gearbeitet. Das funktionierte eigentlich ganz gut, aber bei einer Skalierung auf 550 Kühe bevorzuge ich einen Melkstand, da er einfacher ist“, erklärt Christian Stenskrog.
Vor seiner Entscheidung besuchte er drei verschiedene DairyMaster Melkstände und nahm auf einem Betrieb selbst aktiv am Melken teil.
„Das hat mich überzeugt“, sagt er.
Besonders attraktiv war für ihn das Swing Over System, bei dem sich die Technik oberhalb der Arbeitshöhe befindet und somit trocken bleibt sowie vor täglichen Reinigungsprozessen geschützt ist.
„Die Melkzeuge sind relativ schwer, lassen sich aber mit der richtigen Arbeitsroutine gut handhaben. Tatsächlich führen die etwas schwereren Melkzeuge zu kürzeren Melkzeiten, da lange Milchschläuche nicht notwendig sind“, ergänzt er.

Dreimal tägliches Melken mit hoher Effizienz
Auf Grambogård wird dreimal täglich gemolken. Jeder Melkvorgang dauert etwa drei Stunden für die aktuelle Herde von rund 430 Kühen – mit 32 Melkzeugen inklusive An- und Abmelken sowie Reinigung.
Das ClusterCleanse-System wurde unter anderem gewählt, da im Zuge der Bestandserweiterung Kühe aus mehreren Herden zugekauft wurden.
„Wenn man viele Tiere aus verschiedenen Herden zusammenführt, besteht immer ein Risiko für Infektionen wie Mastitis oder Streptokokken“, erklärt Christian Stenskrog.
Starke Eutergesundheit und geringe Behandlungsraten
„Diese Probleme sind bei uns nicht aufgetreten. Ich bin überzeugt, dass das ClusterCleanse-System, das die Melkzeuge nach jeder Kuh spült und desinfiziert, dazu beigetragen hat“, sagt er.
Die Eutergesundheit im Betrieb ist sehr gut, mit Zellzahlen konstant unter 200.000. Dies wird trotz einer niedrigen Remontierungsrate und eines relativ hohen Anteils älterer Kühe während der Expansionsphase erreicht.
Der Betrieb verzeichnet lediglich 0,23 Behandlungen pro Kuh und Jahr im Zusammenhang mit Euterproblemen – deutlich unter dem nationalen Durchschnitt. Die Milchleistung liegt bei etwa 11.000 kg ECM pro Kuh und Jahr.

Praktische Funktionen und gezielte Fütterung
Ein praktischer Vorteil des ClusterCleanse-Systems ist, dass es keine Probleme verursacht, wenn eine Kuh ein Melkzeug abtritt und Schmutz angesaugt wird.
„Das Melkzeug wird automatisch gespült, bevor der Melkvorgang fortgesetzt wird“, erklärt Christian Stenskrog.
Der Melkstand ist außerdem mit Kraftfutterstationen ausgestattet. Diese dienen sowohl dazu, die Kühe schneller in den Melkstand zu führen, als auch dazu, leistungsstarken Kühen zusätzliches Kraftfutter zuzuteilen.
Die jährlichen Wartungskosten für den DairyMaster Swing Over Melkstand, einschließlich obligatorischem Service, liegen bei etwa 100.000 DKK.
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