Im September installiert Milcotec einen neuen Dairymaster Melkstand für den Milchviehhalter Jørn Friis Møller auf Årslevgård bei Aabenraa in Dänemark.
Das Besondere an diesem Projekt: Der neue Melkstand wird an exakt derselben Stelle wie der bestehende installiert – während die tägliche Milchproduktion ohne Unterbrechung weiterläuft.
Die Installationsarbeiten erfolgen zwischen den Melkzeiten, sodass die Kühe während des gesamten Prozesses wie gewohnt gemolken werden können.
Präzise Installation im laufenden Betrieb
Vor dem Melkstand stehend zeigt Jørn Friis nach innen. Genau dort befindet sich die bestehende Anlage – und genau dort wird auch der neue Melkstand installiert.
– Die Kühe müssen weiterhin gemolken werden. Deshalb montieren die Installateure zunächst das Swing-Over-System. Sobald die neuen Komponenten vorbereitet sind, wird die alte Anlage demontiert, die neue eingesetzt und vollständig installiert, erklärt Jørn Friis.
Milcotec hat den Betrieb im Vorfeld mehrfach besucht, um präzise Vermessungen durchzuführen. Der neue Melkstand muss exakt in das bestehende Gebäude passen – das erfordert detaillierte Planung und perfekte Koordination.

Schnelleres Melken und bessere Arbeitsbedingungen
Der bestehende Melkstand ist ein 12er DeLaval-System aus dem Jahr 2002. Mit dem neuen 18er Swing-Over-Melkstand erwartet Jørn Friis eine deutlich effizientere Melkroutine.
– Heute melken wir zweimal täglich und verbringen insgesamt 11–12 Stunden pro Tag mit dem Melken. Ich hoffe, dass wir täglich 2–3 Stunden einsparen können – das hängt jedoch davon ab, wie schnell die Kühe durch den Melkstand laufen, sagt er.
Der Betrieb umfasst rund 450 Milchkühe, fünf Mitarbeiter und 190 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Jørn Friis führt den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau und repräsentiert die 14. Generation auf Årslevgård.
– Ich möchte keinen stressigen Arbeitsplatz schaffen. Mein Ziel ist es, meinen Mitarbeitern einen besseren Arbeitsalltag zu bieten – vielleicht sogar mit einem freien Tag pro Woche. Gute Mitarbeiter zu halten, ist für mich entscheidend, erklärt er.

Warum Melkroboter abgeschafft wurden
Früher setzte Jørn Friis auf Melkroboter und plante ursprünglich den Betrieb mit sieben Einheiten. Diese Lösung wurde jedoch bereits 2011 aufgegeben.
– Die Roboter haben einfach nicht zu mir gepasst. Es gab zu viele kleine Probleme und tägliche Frustrationen, sagt er.
Laut Jørn Friis eignen sich robotergestützte Systeme besser für kleinere Herden von etwa 100–150 Kühen. Milcotec unterstützte beim Verkauf der Roboter, die schließlich von einem Landwirt in Bayern übernommen wurden.
Leasing eines neuen Dairymaster Melkstands
Milcotec hat zudem beim Verkauf des bestehenden Melkstands geholfen. Zuvor hatte Jørn Friis einen mobilen Mobistar Melkstand geleast und war von den niedrigen Betriebskosten, der hohen Zuverlässigkeit und der Melkleistung überzeugt.
Heute hat er mit Milcotec einen Leasingvertrag für den neuen Dairymaster Melkstand abgeschlossen.
– Die Leasinglösung macht es mir möglich, in einen neuen Melkstand zu investieren. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn ich ihn direkt hätte kaufen müssen, sagt Jørn Friis.

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