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Aarslevgaard stellt auf einen DairyMaster 2x18 Swing Over Melkstand um

Aarslevgaard stellt auf einen DairyMaster 2x18 Swing Over Melkstand um

Melkroboter funktionierten auf Aarslevgaard nicht zufriedenstellend. Heute werden die 500 Milchkühe des Betriebs mit einem neuen DairyMaster 2x18 Swing Over Melkstand gemolken. Laut Landwirt Jørn Friis Møller ist die Lösung einfach, zuverlässig und kosteneffizient im Betrieb und in der Wartung.

„Das Melken muss im Alltag einfach funktionieren“, sagt Jørn Friis Møller – eine Erfahrung, die er auf die harte Tour gemacht hat.

Jørn Friis Møller repräsentiert die 14. Generation auf Aarslevgaard bei Rødekro in Südjütland. Seit 2002 wurde der Betrieb schrittweise von 60 Kühen im Anbindestall auf heute 500 Holstein-Kühe in modernen Laufställen erweitert.

Die Kälberaufzucht bis zum Alter von drei Monaten ist seit Jahren an einen Nachbarbetrieb ausgelagert. Die 150 Hektar landwirtschaftliche Fläche werden größtenteils von Nachbarn und einem Lohnunternehmer bewirtschaftet, mit Ausnahme des Pflügens, das von Jørn Friis Møllers Vater übernommen wird.

 


Wachstum und Einführung von Melkrobotern

In den Jahren nach 2002 wuchs die Herde auf 200 Kühe, die in einem 2x10 Fischgrätenmelkstand gemolken wurden. Mit der Erweiterung auf 250 Kühe im Jahr 2007 wurden zwei Melkroboter installiert, um 110 Kühe auf einer Seite des Futtertisches zu melken.

2008 folgte eine weitere Expansion mit Platz für bis zu 500 Kühe. Zunächst wurden etwa 120 Kühe im neuen Stall untergebracht, wo zwei weitere Melkroboter installiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Herde aus rund 360 Kühen, davon wurden 230 Kühe von vier Robotern gemolken, während die restlichen weiterhin im Melkstand gemolken wurden.

Die robotergestützte Melklösung erwies sich jedoch als nicht erfolgreich auf Aarslevgaard. Bereits 2011 führten wiederkehrende technische Probleme zu einer Verschlechterung der Milchqualität.

„Die erwartete Produktionssteigerung durch die Melkroboter blieb aus. Außerdem wurden viele Kühe nur noch auf drei Zitzen gemolken“, erklärt Jørn Friis Møller.

 


Rückbau der Roboter und mobile Übergangslösung

Daraufhin wurde entschieden, alle vier Melkroboter zu entfernen. Die gesamte Herde wurde wieder im Fischgrätenmelkstand gemolken, der von 2x10 auf 2x12 erweitert wurde, um die Kapazität zu erhöhen.

2012 entstand ein weiteres Problem: unzureichende Warteflächenkapazität. Zur Lösung dieses Problems mietete Jørn Friis Møller einen mobilen MobiStar 2x12 Swing Over Melkstand von Milcotec. Dieser wurde an der Stelle installiert, an der zuvor die Melkroboter standen.

Etwa 100 Kühe wurden mit dem MobiStar gemolken, wobei ein Melkvorgang etwas mehr als eine Stunde dauerte. Diese Lösung blieb rund dreieinhalb Jahre im Einsatz.

 


500 Kühe und Bedarf an einer dauerhaften Lösung

Anfang 2016 wurde der mobile Melkstand entfernt, um Platz für die vollständige Auslastung der Ställe zu schaffen. Die Herde wuchs auf 500 Kühe, die alle im 2x12 Fischgrätenmelkstand dreimal täglich gemolken wurden.

„Wir hatten drei Melkzeiten pro Tag à sechs Stunden plus Reinigung. Technisch funktionierte es, aber es sorgte für zu viel Unruhe im Stall“, sagt Jørn Friis Møller.

Im Dezember 2017 wurde der Fischgrätenmelkstand durch einen neuen DairyMaster 2x18 Swing Over Melkstand ersetzt. Die Installation erfolgte im bestehenden Gebäude zwischen den Melkzeiten.

„Jetzt sparen wir pro Melkvorgang bis zu anderthalb Stunden für zwei Personen. Das DairyMaster-System ist einfach, zuverlässig und günstig im Betrieb und in der Wartung“, erklärt er.


Effizientes Melken und hohe Milchqualität

Jedes Melkzeug wird nach jeder Kuh gespült und mit Luft getrocknet. Das System ist so aufgebaut, dass ein Pulsator jeweils zwei Melkzeuge steuert, wodurch alle vier Zitzen gleichzeitig vakuumiert und massiert werden.

Der DairyMaster Melkstand ist mit zugelassenen Milchmengenmessern ausgestattet, die für die offizielle Milchleistungsprüfung verwendet werden können. Die Daten werden direkt im Managementsystem erfasst.

„Das System ermöglicht es uns, Kühe mit hohen Zellzahlen gezielt zu separieren. Die Milch dieser Kühe verwenden wir für die Kälberfütterung, wodurch wir eine hohe Milchqualität für die Molkerei sicherstellen. Gleichzeitig sparen wir rund 10.000 DKK pro Monat an Milchaustauscher“, sagt Jørn Friis Møller.

Zusätzlich wurde ein automatisches Selektionsgatter installiert, das eine einfache Trennung von Kühen für Besamung oder tierärztliche Behandlung ermöglicht.

 

 

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